Der Morgen begann miesmuschelig. Es war uns nicht gegönnt einen Fuß ins Freie zu setzen, denn es war immer noch stürmisch und wolkenbrüchig. Der arme Danilo, der sich trotzdem nach draußen gewagt hatte, um sich einen Kaffee zu organisieren, kam zurück wie ein begossener Pudel.Widerspruchslos verlegten wir unseren Brunch in die Granny. Das war zwar ziemlich eng, dennoch angenehmer als da draußen.
Nun aber mal Butter bei die Fische. Wir mussten uns etwas einfallen lassen. Eigentlich wollten wir doch Surfen, jetzt hockten wir antriebslos in der Granny und wussten nicht so wirklich was wir mit uns angefangen sollten. Aber je weiter wir die Küste hinauffuhren, desto teurer war die Leihgebühr für Board und Suit. Wir grübelten, überlegten hin und her, argumentierten. Auch wenn es unvernünftig war, wir entschieden uns dafür wieder nach unten zu fahren, dorthin, wo wir günstig surfen gehen können würden,zurück Richtung Moliets-et-Maa. Das war es uns wert, auch bei schlechtem Wetter! Zack war die Granny umgeräumt und wir saßen erleichtert und froh endlich wieder ein Ziel zu haben im Auto und fuhren die Küste hinunter. Auf dem Weg kamen wir an Hourtin vorbei. Auch das war mir ein Begriff aus früheren Zeiten, ich bat darum einen kleinen Umweg zu fahren. In Hourtin Plage, so kann ich mich erinnern, hatten wir damals schon einmal 3 Wochen Camping-Urlaub gemacht und mir hatte es sehr gut gefallen, auch wenn damals das Wetter auch miserabel war. Egal, ich wollte es zu gerne noch einmal sehen.
Scheinbar hatten wir uns am Tag des jüngsten Gerichtes gut geschlagen, oder wir hatten unser Karma gut gepflegt. Jedenfalls erwartete uns hier der Ort an dem Milch und Honig fließen. Oder eher Ebbe und Flut in unserem Fall. Hourtin Plage war wider Erwarten das, was wir gesucht hatten. Vielleicht war es ein Wink vom Himmel, dass wir hier stoppten, bevor wir die 80 km bis nach Moliets unnötig heruntergerissen hätten. Es passte einfach alles! Das Wetter wurde besser, die Leihgebühr im Paket kostete nur 21 Euro, das Essensangebot gefiel und wir fanden sogar einen tippitop guten Stellplatz für lau. Hier sammelten sich so einige kleine Busse, in denen Surfer und Hippies hausten. Also brauchten wir auch keine Bedenken zu haben von der Polizei vertrieben zu werden. "Die fahren hier zwar jeden Abend mal ihre Runde, aber es juckt sie im Prinzip nicht, wer hier steht. Bloß offenes Feuer solltet ihr vermeiden. Wir ziehen das schon satte 3 Wochen durch.", berichtete uns eine Gruppe von Berlinern.
Optimal! Es gab sogar ein Klohäuschen und Tische und Bänke, schattig war es auch. Also schlugen wir hier erst einmal unser Lager für die nächsten Tage auf, schnappten uns unsere Badesachen, den Geldbeutel und ein Handtuch und liefen zum Strand. Auf dem Weg liehen wir uns zwei Bretter und 2 Anzüge aus. Danach gab es keine Ausrede mehr, ab ins Wasser! Nach 2,5 Stunden waren wir ausgepowert aber glücklich. Das Grinsen konnte uns heute keiner mehr aus dem Gesicht treiben.
So wie dieser Tag endete, folgten die 3 nächsten Tage. Wir bauten uns einen kleinen Alltag auf: Jeden Morgen frühstückten wir backfrische, noch warme Chocolatines, liefen in das Städtchen, dass nur aus dieser einen Straße mit Cafés, Restaurants und Surf Shops bestand, liehen wir in unserem favorisierten Shop unsere Board und Suit aus, liefen damit zum Strand und surften den ganzen Tag. Mittags legten wir eine kleine Mampf- und Schmauspause ein, kochten etwas oder, meistens, kehrten wir im Café unseres Vertrauens "Café de la Plage" ein. Hier gab und gibt es die wohl besten Burger und Pommes der Welt, das beste Personal und eine gemütliche Athmosphäre. Tipp an euch: Jeder, der mal dort sein sollte, ich kann euch einen Besuch nur schwerstens ans Herz legen! Es schmeckt wahnsinnig gut! Und vorallem, probiert mal das hier:
Nach dem Schmausen ging es zurück aufs Brett. Einige male hauten die Wellen uns schon böse vom Board, doch von ernsthaften Verletzungen blieben wir Gott sei Dank verschont. Und jedes Mal, wenn wir herunterfielen, wuchs der Ehrgeiz nächstes Mal stehen zu bleiben, bis wir es eigentlich recht gut draufhatten. Abends wurde abgerechnet, doch der gleichermaßen stonedte und beschwibste Kerl an der Kasse verrechnete sich ab und zu gerne einmal zu unseren Gunsten. Auch in Ordnung. Den Leuten hier schien es sowieso egal zu sein und wir freuten uns über einen Frozen Yogurt mehr! :)
Nach dem Abendessen fielen wir meist total erschöpft ins Bett und schliefen wie die Murmeltiere bis zum nächsten Morgen durch.Wir lebten also wie die Könige und wollten auch gar nicht daran denken, dass wir irgendwann einmal weiterziehen müssten. Doch der Tag kam, an dem auch wir zusammenpacken mussten...
Impressionen des Tages:
Guten Mooooorgen Sonnenschein!
Nun aber mal Butter bei die Fische. Wir mussten uns etwas einfallen lassen. Eigentlich wollten wir doch Surfen, jetzt hockten wir antriebslos in der Granny und wussten nicht so wirklich was wir mit uns angefangen sollten. Aber je weiter wir die Küste hinauffuhren, desto teurer war die Leihgebühr für Board und Suit. Wir grübelten, überlegten hin und her, argumentierten. Auch wenn es unvernünftig war, wir entschieden uns dafür wieder nach unten zu fahren, dorthin, wo wir günstig surfen gehen können würden,zurück Richtung Moliets-et-Maa. Das war es uns wert, auch bei schlechtem Wetter! Zack war die Granny umgeräumt und wir saßen erleichtert und froh endlich wieder ein Ziel zu haben im Auto und fuhren die Küste hinunter. Auf dem Weg kamen wir an Hourtin vorbei. Auch das war mir ein Begriff aus früheren Zeiten, ich bat darum einen kleinen Umweg zu fahren. In Hourtin Plage, so kann ich mich erinnern, hatten wir damals schon einmal 3 Wochen Camping-Urlaub gemacht und mir hatte es sehr gut gefallen, auch wenn damals das Wetter auch miserabel war. Egal, ich wollte es zu gerne noch einmal sehen.
Scheinbar hatten wir uns am Tag des jüngsten Gerichtes gut geschlagen, oder wir hatten unser Karma gut gepflegt. Jedenfalls erwartete uns hier der Ort an dem Milch und Honig fließen. Oder eher Ebbe und Flut in unserem Fall. Hourtin Plage war wider Erwarten das, was wir gesucht hatten. Vielleicht war es ein Wink vom Himmel, dass wir hier stoppten, bevor wir die 80 km bis nach Moliets unnötig heruntergerissen hätten. Es passte einfach alles! Das Wetter wurde besser, die Leihgebühr im Paket kostete nur 21 Euro, das Essensangebot gefiel und wir fanden sogar einen tippitop guten Stellplatz für lau. Hier sammelten sich so einige kleine Busse, in denen Surfer und Hippies hausten. Also brauchten wir auch keine Bedenken zu haben von der Polizei vertrieben zu werden. "Die fahren hier zwar jeden Abend mal ihre Runde, aber es juckt sie im Prinzip nicht, wer hier steht. Bloß offenes Feuer solltet ihr vermeiden. Wir ziehen das schon satte 3 Wochen durch.", berichtete uns eine Gruppe von Berlinern.
Optimal! Es gab sogar ein Klohäuschen und Tische und Bänke, schattig war es auch. Also schlugen wir hier erst einmal unser Lager für die nächsten Tage auf, schnappten uns unsere Badesachen, den Geldbeutel und ein Handtuch und liefen zum Strand. Auf dem Weg liehen wir uns zwei Bretter und 2 Anzüge aus. Danach gab es keine Ausrede mehr, ab ins Wasser! Nach 2,5 Stunden waren wir ausgepowert aber glücklich. Das Grinsen konnte uns heute keiner mehr aus dem Gesicht treiben.
So wie dieser Tag endete, folgten die 3 nächsten Tage. Wir bauten uns einen kleinen Alltag auf: Jeden Morgen frühstückten wir backfrische, noch warme Chocolatines, liefen in das Städtchen, dass nur aus dieser einen Straße mit Cafés, Restaurants und Surf Shops bestand, liehen wir in unserem favorisierten Shop unsere Board und Suit aus, liefen damit zum Strand und surften den ganzen Tag. Mittags legten wir eine kleine Mampf- und Schmauspause ein, kochten etwas oder, meistens, kehrten wir im Café unseres Vertrauens "Café de la Plage" ein. Hier gab und gibt es die wohl besten Burger und Pommes der Welt, das beste Personal und eine gemütliche Athmosphäre. Tipp an euch: Jeder, der mal dort sein sollte, ich kann euch einen Besuch nur schwerstens ans Herz legen! Es schmeckt wahnsinnig gut! Und vorallem, probiert mal das hier:
Das ist der SHIT! Frozen Yogurt <3
Nach dem Abendessen fielen wir meist total erschöpft ins Bett und schliefen wie die Murmeltiere bis zum nächsten Morgen durch.Wir lebten also wie die Könige und wollten auch gar nicht daran denken, dass wir irgendwann einmal weiterziehen müssten. Doch der Tag kam, an dem auch wir zusammenpacken mussten...
Impressionen des Tages:
irgendwo auf dem Weg zwischen Biscarrosse und Hourtin...ganz schön frisch hier!
ich weiß leider gar nicht mehr wann und wo diese Bilder entstanden sind...laut Kamera jedenfalls irgendwann, bevor wir Hourtin erreicht haben
unser Stellplatz, erstmal die wiederkehrende Sonne genießen
Sonnenuntergang und Bierchen! :)
Frühstück in der Granny
weiter geht's!!!
Energie sammeln, mhhhhhhhh yummi!
naja, Übung macht den Meister
ein abendlicher Spaziergang
Wer war heute wohl mit Abwasch dran...
der Abschieds-Frozen-Yogurt.... :((
!!!!!!!!















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